Termine

09. August 2019 - Schwimmese im Freibad

 

 


Aktuelles

Präsentation der Ergebnisse zum Mobilitätskonzept

 

über den Nachfolgenden Link kann der Bericht der Main-Post von der Präsentation nachgelesen werden.

Main-Post

Mobilitätskonzept: Was bewegt Mellrichstadt?

von Georg Stock

„Sehr gut herausgearbeitet und verständlich aufbereitet“, macht Thomas Dietz schon einmal neugierig. „Mit überraschenden Antworten und positiven Reaktionen aus der Bevölkerung“, ergänzt Thomas Erhard mit Blick auf das Konzeptpapier „Mobilität von morgen für Mellrichstadt“, das die Freien Wähler Mellrichstadt  angestrengt haben. Ausführende sind 19 Studenten der Hochschule für Technik Stuttgart, die an drei Tagen zu entsprechenden Entwicklungspotenzialen  für Mellrichstadt und Umgebung recherchiert hatten.

Thomas Dietz und Thomas Erhard waren vor einigen Tagen auf Einladung von Professor Lutz Gaspers, der sich an der Stuttgarter Hochschule intensiv  mit den Themen Mobilität und Verkehr beschäftigt,  zu Gast bei der Fakultäts-internen Erst-Vorstellung dieser wissenschaftlichen Arbeit. Das Ergebnis daraus wird nun am Freitag, 5. Juli, bei der Präsentation in Mellrichstadt der breiten Öffentlichkeit publik gemacht. Beginn wird um 16 Uhr in der Markthalle sein.

Die Präsentation zur Frage „Welche Auswirkungen hat die Einführung des autonomen Fahrens auf Mellrichstadt und Umgebung?“ wird, so versichern die Beiden, gänzlich „Parteien-neutral“  gehalten. Schließlich geht der Blick auf die „Mobilität von morgen“ jeden und alle an.  Nicht zuletzt erwächst daraus die Erkenntnis, dass gute Mobilitätsangebote die Provinz beleben und so reelle Chancen bieten, die Infrastruktur in der Region zu stärken.

 

Die Präsentation selbst ist nach den Worten von Thomas Erhard, der als Ideengeber dieses Projekt der Freien Wähler mit angestoßen hat, untergliedert: Eine Studentengruppe stellt die Grundlagen für das autonome Fahren und die künftige Entwicklung dar. Die andere Gruppe beleuchtet anhand der Befragungs-Ergebnisse die Vorteile wie auch die Schwierigkeiten, die sich mit dem autonomen Fahren auf das Einkaufs- oder Freizeitverhalten ergeben. Das schließt natürlich ebenso den Berufs- wie auch Schulverkehr bis hin zum Wandel des öffentlichen Nahverkehrs ein.

Ein Konzept für die Mobilität von morgen schon heute zu entwickeln, das gerade im ländlichen Raum den Individualverkehr und den öffentlichen Nahverkehr sinnvoll verbindet, ist nach Ansicht der Freien Wähler aktuell gefragt.  Es gilt nämlich, so die Argumentation von Thomas Dietz und Thomas Erhard, jetzt die Grundlagen zu schaffen, um zu gegebener Zeit beim Mobilitäts-Wandel auf staatliche Fördermittel zugreifen zu können. „Wir  müssen das tun“, fordert Thomas Erhard und gibt zu bedenken, dass man in anderen Regionen bereits weiter fortgeschritten sei beim Thema autonomes Fahren.

 

Keine Frage, die öffentliche Präsentation ab 16 Uhr in der Markthalle lässt noch genügend Zeit und Raum zur Diskussion. Die Rückfahrt der Studenten nach Stuttgart ist am Freitag um 20 Uhr vorgesehen.


PRESSEMITTEILUNG

Freie Wähler Mellrichstadt: Sorgenkind Hallen-Freibad

Visite in Marktredwitz – Wie stemmt die Stadt in Oberfranken die Generalsanierung?

von Georg Stock

Schöne Anlage, veraltete Technik: Das Hallen-Freibad in Mellrichstadt, 1975 in Betrieb genommen, ist in die Jahre gekommen. Die Sanierung wird teuer kommen.      Foto Georg Stock

 

MELLRICHSTADT   „Mal über den Tellerrand schauen“ ist eine Redensart, den Blick hinaus zu wagen, um neue Perspektiven und Erkenntnisse zu gewinnen. Genau das haben die Freien Wähler Mellrichstadt im Sinn, weil sie auf der Suche nach Lösungen für das Sorgenkind Hallenbad sind. Seit Jahren schon liegt ihnen der Erhalt des Bads sehr am Herzen, und die jährlichen Aktionstage zur Verschönerung sind, symbolisch gesprochen, ein öffentliches Treuebekenntnis.

Mal über den Tellerrand hinaus schaute nun eine achtköpfige Delegation der Freien Wähler mit dem Vorstands-Duo Sabine Scharfenberger und Nicole Seemann an der Spitze bei ihrer Visite in der Stadt Marktredwitz (Oberfranken). Dort hat heuer die Sanierung und Modernisierung des Hallenbads begonnen. Die Kontakte zu den kompetenten und relevanten Geprächspartnern, darunter zweiter Bürgermeister Horst Geißel (Freie Wähler) und Versorgungstechniker Stefan Kreutzer, hatte Thomas Dietz vermittelt. Für den Gedankenaustausch mit ihnen hatte sich auch Michael Kraus die Zeit genommen, der sich für die Freien Wähler um das Bürgermeisteramt bewirbt.

Schließlich haben die Hallenbäder in Marktredwitz und Mellrichstadt eines gemeinsam: Erbaut in den 70er Jahren, waren und sind sowohl Bausubstanz wie auch die technischen Anlagen unübersehbar in die Jahre gekommen.

Zur Situation des Hallenbads Marktredwitz: Bereits in den 90er Jahren teilsaniert, liefen die Vorplanungen seit 2015, um festzustellen, was alles erneuert werden muss. Zunächst galt die Maßgabe, das Bad auf ein Rohbauniveau zurückzubauen – sozusagen als ersten Schritt. Aber längst nicht  genug der Maßnahmen nach dem heutigen Stand der Technik, die angefangen von den modernen technischen Anlagen für Wasser- und Luftaufbereitung über neue Toilettenanlagen bis hin zu einem neuen Becken aus Edelstahl reichen.

Die Finanzierung des Projekts, so erfuhren die Gäste aus dem Streutal, steht auf solidem Fundament. Insgesamt wird die Generalsanierung 6,4 Millionen Euro kosten, davon sind 5,4 Millionen mit einem Satz von 90 Prozent auf den Schulsportanteil förderfähig. Die Stadt muss aus ihrem Säckel rund 2,5 Millionen beisteuern. Nach der Sanierung hoffen die Stadtoberen darauf, dass die jährlichen Unterhaltskosten dann deutlich niedriger als bisher liegen werden.

Das Hallenbad Marktredwitz, das 2020 wieder öffnet, wird neben den Badegästen von zehn verschiedenen Schulen für den Schwimmunterricht genutzt. Dazu kommen zahlreiche Vereine, von der Wasserwacht, dem Schwimmverein bis zur DLRG, die regelmäßig dort im Becken trainieren.

 Zur Situation des Sportbads in Mellrichstadt vorweg: Eine großangelegte Sanierung ist keine Frage auf lange Sicht, sondern der nächsten Jahre. Die Alternative wäre die Schließung, die aber keiner will. Mellrichstadt hat 1975 ein für die damaligen Verhältnisse großzügiges Frei- und Hallenbad in Betrieb genommen. Ergänzt in den Folgejahren durch ein in der Region einmaliges Wellenbad. Nun hat der Zahn der Zeit kräftig genagt, die baulichen Defizite und die überholte Technik, die dank der Improvisationsgabe von Betriebsleiter Wolfgang Fritz noch gut funktioniert, sind von Jahr zu Jahr schwerer auszugleichen. Aber: Sanierungskosten für die Anlage von mehr als zehn Millionen Euro bei einem Eigenanteil von 70 Prozent (nach jetzigem Stand) kann die Stadt Mellrichstadt nicht schultern.

Noch ist die Förderung, besser Förderhöhe, die große Unbekannte. Fakt ist, dass das Hallenbad Mellrichstadt das einzige Sportbad im Landkreis Rhön-Grabfeld ist, das neben dem Schwimmunterricht für die Schulen auch als Trainings- und Wettkampfstätte für regionale wie überregionale Schwimmerfolge sorgt. Beispiel: Erst jüngst haben die Schwimmer der Wülfershäuser Wasserwacht-Ortsgruppe zeigen können, wie gut sie sind und sich für den Landeswettbewerb in Dachau qualifizieren können. Auch für den Schwimmunterricht der Schulen ist das Bad unverzichtbar. 

Aus gutem Grund haben sich die Freien Wähler also den Erhalt des Hallen-Freibads auf ihre Fahnen geschrieben: Das Bad bietet der Bevölkerung in jedem Alter eine Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen und damit Gesundheitsvorsorge zu betreiben. Wenn das in Marktredwitz auch in Zukunft möglich ist, warum nicht auch in Mellrichstadt?

 

Für alle, denen die schöne Sportbadanlage  in Mellrichstadt am Herzen liegt, ein Termin zum Vormerken: Am Freitag, 9. August, werden die Freien Wähler ein Schwimmese im Freibad ausrichten – mit allem, was zum Standard bei einem Hockese gehört. Beginn ist um 18 Uhr. 


17. April 2019

Umfrage zur Mobilität von morgen

von Georg Stock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Umfrage von Stuttgarter Hochschul-Studenten mit auskunftsfreudigen Bürgern vor einem Einkaufsmarkt in Mellrichstadt.

Foto: Georg Stock

 

Die „Hausaufgaben“ hatten sie bestens erledigt, sprich die fachlichen Vorbereitungen zur Exkursion nach Mellrichstadt sehr gut ausgearbeitet. Die 19 Studierenden der Hochschule für Technik Stuttgart recherchierten unter Anleitung von Prof. Dr.-Ing. Lutz Gaspers zum Thema „Mobilität von morgen“ an drei Tagen mögliche Entwicklungspotenziale für Mellrichstadt, eingeschlossen die Streutalallianz.

Zum Auftakt nutzten die jungen Leute sozusagen eine Runde mit Workshop-Charakter, um den Gastgebern einen Einstieg in die Thematik „Mobilität von morgen“ zu geben und ihre Vorarbeiten zu präsentieren. Das hatten die fünf Arbeitsgruppen zu den Themen Soziales, Arbeit/Beruf, Ausbildung, Freizeit und Einkauf erarbeitet. Und dann anschaulich anhand der SWOT-Analyse aufgezeigt, das heißt Stärken wie beispielsweise „mehr Haltepunkte“ zu finden, Schwächen wie „geringere Fahrgeschwindigkeit“ zu erkennen, Chancen wie „rund um die Uhr abrufbar“ zu nutzen und Risiken, sprich „kein Vertrauen zur Technologie“, zu minimieren.

Bei der Betrachtung der vorhandenen Verkehrsmittel beziehen sich die Fragen auf Aspekte wie „Was davon wird wie genutzt? Was wird benötigt beziehungsweise gewünscht? Was ist geplant?“ sowie „Was sind sinnvolle Optimierungsmaßnahmen?“ Inwieweit haben nun diese Fragen ihre Auswirkung auf das autonome Fahren in Mellrichstadt? Und „was kann sich durch das autonome Fahren verbessern? Wie ändert sich das Mobilitätsverhalten allgemein?“

Fragen über Fragen, deren Antworten die Studierenden auch aus der Beantwortung der 23 Fragestellungen ihrer Umfrage, die alle Lebensbereiche abdeckt, herleiten wollen. Konkret zum Beispiel die Frage „Welche Verkehrsmittel nutzen Sie zu welchem Zweck?“ Auch das Busangebot (Häufigkeit der Fahrten, Fahrtkosten oder auch Zahl  der Haltestellen) wurde hinterfragt, ebenso wollten die jungen Leute wissen, wie häufig in einem der Geschäfte in der Region eingekauft wird.

 

Das Ziel, dass 100 Personen an der Umfrage teilnehmen, haben die jungen Leute in Mellrichstadt geschafft. Allemal repräsentativ genug für die Fakten, die als Ergebnis in einem Konzeptpapier aufschlagen werden. Am 28. Juni werden die Hochschul-Studenten ihr Mobiliäts-Konzept für Mellrichstadt öffentlich präsentieren.

     Sie zeigten sich am Ende der drei Besuchstage, die 19 Studierende der  Hochschule für Technik Stuttgart zu Studienzwecken nach Mellrichstadt geführt hatten, zufrieden mit dem Ergebnis: Prof. Dr.-Ing. Lutz Gaspers (Zweiter von rechts) und das Vorstandsgremium der Freien Wähler Mellrichstadt mit (von links) Thomas Dietz, Nicole Seemann, Sabine Scharfenberger und Michael Kraus.  

 

      Foto: Georg Stock


Erste Schritte zum autonomen Fahren

von Georg Stock

Welche Inhalte sind für das Konzeptpapier  „Mobilität von morgen“ wichtig? Im Auftrag der Freien Wähler Mellrichstadt analysieren Studenten der Hochschule für Technik die Situation, damit aus Visionen konkrete Zukunfts-Projekte werden.

 Gruppenbild aller Akteure im Schloßhof der VG Mellrichstadt mit den Studierenden der Hochschule für Technik Stuttgart,

den Professoren Dr.- Ing. Lutz Gaspers und Dr.-Ing. Leyla Chakar (beide rechts) sowie den Vorstandsmitgliedern

der Freien Wähler zu Beginn des Gastbesuchs in Mellrichstadt.

  

Foto: Georg Stock

 

 

 

 

 

MELLRICHSTADT (sto)    So oder so wird das autonome Fahren kommen – wenn auch nur schrittweise. Da sind sich die Experten in aller Welt einig. Für die einen früher, für andere erst später. Die Freien Wähler Mellrichstadt jedenfalls wollen rechtzeitig und richtig die Weichen stellen, um dem Anspruch „Dem autonomen Fahren gehört die Zukunft“ gerecht zu werden. Mit Prof. Dr.-Ing. Lutz Gaspers, der sich an der Hochschule für Technik Stuttgart intensiv den Themen Mobilität und Verkehr widmet, haben sie einen Experten an der Hand, der an Lösungen mitarbeiten will. Nämlich bei der Aufgabe: „Welche Auswirkungen hat die Einführung des autonomen Fahrens auf die Stadt Mellrichstadt und Umgebung?“

 

Die Materie ist noch neu. Es gilt, die Menschen im ländlichen Raum zu sensibilisieren und bewusst zu machen, dass selbstfahrende Autos keine Utopie bleiben, sondern in Zukunft die Mobilität und damit einhergehend den Individualverkehr verändern. Manche Menschen mag diese Entwicklung überfordern, ja Angst machen, weil das Vertrauen in diese neue Technologie fehlt. Dabei wird dem autonomen Fahren mehr Sicherheit zugeschrieben, auch mehr Flexibilität sowie Zeit- und Kostenersparnis. Für alle Nutzer, ob jung oder alt. Besonders letztere könnten davon profitieren. Haben sie doch so den Vorteil, im Alter länger mobil sein zu können.

Interne Diskussionsrunde um das Thema „Mobilität von morgen“ von Studenten mit Michael Kraus, Bürgermeister-Kandidat der Freien Wähler in Mellrichstadt, im VG-Schloßkeller.

Foto: Georg Stock

 

 

Als Ideengeber hatten seitens der Freien Wähler Thomas Erhard und Michael Kraus das Projekt „Mobilität von morgen in Mellrichstadt“ angestoßen. Und mit Prof.  Gaspers und seinen jungen Begleitern, die Bauingenieurwesen oder Infrastrukturmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart studieren, die richtige Wahl für das angestrebte Mobilitätskonzept getroffen. Also könnte sich in dem Papier auch der gute Eindruck niederschlagen, den die Gäste von der Stadt und den Leuten an der Streu gewonnen haben. Den haben sie aufgrund persönlicher Begegnungen mit Wiedererkennungsfaktor bei ihren Umfragen mehrfach erlebt, wie sie in der  Schlussrunde wiederholt bestätigten. 

So zeigte sich die Gruppe überrascht über das bunte Angebot des Einzelhandels „bei der Größe der Stadt“, ebenso fiel den jungen Leuten auf, dass man „hier überall parken kann“. Andererseits bemerkten sie auch die Tatsache, dass vielfach selbst kurze Wege in der Stadt mit dem Auto zurück gelegt wurden. Drei Beispiele nur, herausgegriffen aus einem Dreitages-Aufenthalt in Mellrichstadt.

In welchem Zeitkorridor das geschieht, ob nun in zehn oder 15 Jahren, die Mobilität von morgen ist das autonome Fahren, sind die Freien Wähler überzeugt. Doch fahren die Autos der Zukunft keineswegs nur autonom -  sie sind bestens mit ihrer Umgebung vernetzt. Ein Aspekt, der Thomas Erhard besonders am Herzen liegt. Die Vernetzung ist nach seiner Überzeugung der Schlüssel, um „den individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden“.

Den Gastaufenthalt der Studenten aus Stuttgart hatte Thomas Dietz organisiert, für die  Wohlfühl-Atmosphäre in Mellrichstadt zeichnete das Vorstands-Duo der Freien Wähler mit Sabine Scharfenberger und Nicole Seemann verantwortlich. Gäste beim Auftakt-Workshop waren Ronald Ziegler, der ÖPNV-Beauftragte des Landkreises Rhön-Grabfeld, sowie Sabrina Sum-Dietz vom Busunternehmen Otto Sum in Mellrichstadt.

 

Kurz, aber herzlich fiel der Willkommens-Gruß von Bürgermeister Eberhard Streit an die Gäste aus. Das Projekt, das die Freien Wähler angestoßen haben, ziele auf ein wichtiges Zukunftsthema ab. Er sei gespannt auf die Ergebnisse, denn „für den ländlichen Raum hat die Mobilität von morgen elementare Bedeutung“. 


26. März 2019 - Bürgergespräch

 

Vielen Dank an alle, die sich zu unserem Bürgergespräch eingefunden und mit uns diskutiert haben.

 

https://www.mainpost.de/regional/rhoengrabfeld/Mobil-und-flexibel-ohne-Auto-geht-das;art777,10206984 


Michael Kraus als Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl 2020

Es braucht Mut dazu, eine gehörige Portion davon, gepaart mit Optimismus, Stärke und Zuversicht, um sich dieser Herausforderung zu stellen: Das Bürgermeisteramt der Stadt Mellrichstadt ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Und er traut sie sich zu - Michael Kraus aus den Reihen der Freien Wähler wird sich um das höchste Amt der Stadt bei der Kommunalwahl 2020 bewerben.

 

Dazu haben die Freien Wähler Mellrichstadt rechtzeitig die Weichen gestellt. Michael Kraus, beruflich engagiert und mit zahlreichen ehrenamtlichen Aufgaben betraut, hat das Vertrauen der Freien Wähler, um das Erbe von Bürgermeister Streit anzutreten. Er wurde einstimmig vom Vorstand des Ortsverbands nominiert und durch die Mitgliederversammlung am Montag, 11. März, zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Im übrigen mit einem ermutigenden Vertrauensvorschuss.

 

Der 39-Jährige Diplom-Verwaltungswirt (FH)  ist verheiratet und hat drei Kinder. Er stammt aus dem Stadtteil Sondheim/Grabfeld und wohnt mit seiner Familie seit 2012 in Mellrichstadt.

 

Nach dem Abitur am Martin-Pollich-Gymnasium und dem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung und Rechtspflege in Wasserburg am Inn war Michael Kraus von 2004 bis 2007 für die Deutsche Rentenversicherung in Würzburg tätig.  2007 wechselte er in den Außendienst der Deutschen Rentenversicherung. Hierzu gehört unter anderen die trägerübergreifende Aus- und Weiterbildung der Beschäftigten der Deutschen Rentenversicherungsträger in Berlin. Zudem ist er in verschiedenen deutschlandweiten Gremien tätig. Außerdem unterrichtet Kraus für die Handwerkskammer Unterfranken als Honorardozent Sozialrecht.

 

Als Familienvater mit drei Kindern und durch seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten kennt Michael Kraus viele der örtlichen Vereins- und Organisationsstrukturen. Auch die öffentliche Verwaltung ist kein Neuland für ihn, die unterschiedlichen Aufgaben- und Sachgebiete samt Rahmenbedingungen sind ihm durch sein rechtswissenschaftliches Studium und die bisherige berufliche Tätigkeit bekannt und vertraut.

 

Der gebürtige Sondheimer lebt seit 2012 in der Thüringer Siedlung in Mellrichstadt. Ihm sind sowohl die Bedürfnisse und die Sichtweisen der Stadtteile einerseits als auch der Kernstadt andererseits keineswegs fremd. Mit 40 Jahren sieht Kraus sich gewappnet, die Anliegen aller Altersschichten zu vertreten und sich den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Ganz selbstbewusst unter der Devise: Bürgernah zu handeln und die Entwicklung der Stadt aktiv voranzutreiben!

 

Weil er Mellrichstadt und die Region für die künftigen Generationen als traditionsbewussten und modernen wie auch lebenswerten Ort nachhaltig erhalten und weiterbringen möchte , ist Michael Kraus bereit, seinen Teil beizutragen und Verantwortung zu übernehmen. Seine kommunalpolitischen Schwerpunkte, die er in einem Zwölf-Punkte-Programm zusammen gefasst hat, zielen – um sie auf den Punkt zu bringen – darauf ab, Mellrichstadt als eine für alle Generationen liebens- und lebenswerte Heimatstadt zu erhalten und auszubauen.

 

In der Hitliste seines kommunalpolitischen Handelns siedelt der FW-Bürgermeisterkandidat diese beiden Kernpunkte hoch an: Zum einen zählt dazu der Erhalt und die Modernisierung des Mellrichstädter Schwimmbads. Zum anderen gilt es, die Mobilität in der Kernstadt sowie die Anbindung der Stadtteile über den öffentlichen Nahverkehr und mit Hilfe moderner Verkehrssysteme zu verbessern. Schließlich ist Mobil-Sein auf dem flachen Land ein wichtiger Eckpfeiler der Daseinsvorsorge.

 

Michael Kraus ist, so sein ehrliches Wahlversprechen, offen für alle Anliegen, will kommunikativ und informativ sein und die Bürger mit seinem Engagement überzeugen und mitnehmen. Und wer seinen Opa als Vorbild nennt - Kurt Otto in Sondheim/Grabfeld wird es gerne hören -, schwebt nicht über den Wolken, sondern ist fest geerdet. Und das schlägt sich auch in seinem Grundprinzip nieder, nämlich das Bürgermeisteramt überparteilich und unabhängig auszuüben.

 

Nachdem die Freien Wähler in den vergangenen beiden Amtsperioden von Anfang an auf Bürgermeister Eberhard Streit gesetzt und ihn tatkräftig unterstützt hatten, zeigen sie nun, dass sie mit Michael Kraus wieder einen Kandidaten „erster Wahl“ präsentieren. Denn er bringt alle Voraussetzungen mit, um als Bürgermeister den eingeschlagenen Weg erfolgreich weiterzugehen und Mellrichstadt auch in der Zukunft weiter nach vorne zu bringen.